Attraktive Förderungen für Unternehmen 2018


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Die Vorarlberger Raiffeisenbanken geben Ihnen einen Überblick über die wesentlichen Neuerungen in der Förderlandschaft 2018:

Land Vorarlberg - Änderung Zuschusshöhe bei Kleingewerbe- und Wirtschaftsstrukturförderung

Ab 01.02.2018 beträgt die Zuschusshöhe bei der Kleingewerbeförderung und bei der Wirtschaftsstrukturförderung 8 % des förderbaren Finanzierungsvolumens – unabhängig davon, ob durch die Investition Arbeitsplätze geschaffen werden oder nicht.

Die beiden Förderprogramme kurz & knapp im Überblick

Kleingewerbeförderung

  • 8 % Einmalzuschuss (max. € 8.000,-) auf das förderrelevante Finanzierungsvolumen
  • für gewerbliche Unternehmen aller Branchen bis 50 Mitarbeiter
  • bei Investitionen bei Erfüllung von mindestens zwei der folgenden Kriterien (bei Ein-Personen-Unternehmen ist ein Schwerpunkt ausreichen):
    • Produkt-und Dienstleistungsinnovationen oder –diversifikationen
    • Verbesserung der Produktions- bzw. Arbeitsabläufe Erhöhung der Dienstleistungs- bzw. Fertigungskapazitäten
    • Verbesserung der Qualität bestehender Produkte oder Dienstleistungen
    • Reduktion des Material- oder Energieeinsatzes und zur Vermeidung schädlicher Emissionen

Wirtschaftsstrukturförderung

  • 8 % Einmalzuschuss (max. € 60.000,-) auf das förderrelevante Finanzierungsvolumen
  • für produktionsnahe oder Produktionsunternehmen jeglicher Größe
  • bei Investitionen bei Erfüllung mindestens zwei der folgenden Schwerpunkte
    • Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze
    • Produktinnovationen
    • Schaffung zusätzlicher Fertigungskapazitäten
    • Verbesserung des betrieblichen Material- und Produktionsflusses
    • Umweltinvestitionen
    • immaterielle Investitionen

Land Vorarlberg Energiesparen für KMU - Fortführung der Förderaktion

Wer wird gefördert?

Das Land Vorarlberg unterstützt im Rahmen seines Programmes „Energiesparen für KMU“ mit nicht rückzahlbaren Investitionszuschüssen Vorhaben von gewerblichen kleinen und mittleren Unternehmen, durch die Energie eingespart wird oder erneuerbare Energieträger genutzt werden. Das Programm „Energiesparen für KMU“ des Landes Vorarlberg versteht sich weitgehend als Ergänzung zu den Förderungsmöglichkeiten der Umweltförderung im Inland (UFI).

Was wird gefördert?

Die Kommunalkredit Public Consulting wickelt in nachfolgend angeführten Förderungsschwerpunkten das Programm „Energiesparen für KMU“ im Auftrag des Landes Vorarlberg ab:

  • Holzheizungen (<400 kW, ≥400 kW)
  • Solaranlagen (<100 m², ≥100 m²)
  • Fernwärmeanschlüsse (<400 kW, ≥400 kW)
  • Biomasse-Mikronetze
  • Wärmepumpen
  • Betriebl. Energiesparmaßnahmen
  • Wärmerückgewinnungen (<100 kW, ≥ 100 kW)
  • Thermische Gebäudesanierungen
  • Neubau in Niedrigenergiebauweise
  • Umstellung auf LED-Systeme

Wie wird gefördert?

Mit der Einreichung des Online-Antrages für die Umweltförderung im Inland wird in diesen Bereichen automatisch auch die Förderung des Landes Vorarlberg beantragt und von der KPC bearbeitet. Die Anschlussförderung vom Land Vorarlberg beträgt pro Projekt max. € 10.000,-.

Voraussetzung für eine Förderung des Landes Vorarlberg ist, dass sich der Projektstandort im Land Vorarlberg befindet.

Mehr Informationen dazu finden Sie unter: www.umweltfoerderung.at

Forschungsprämie - Erhöhung der Forschungsprämie auf 14 %

 Unternehmen in Österreich, die Forschung und Entwicklung betreiben, werden vom Staat finanziell unterstützt. Die Höhe der Forschungsprämie beträgt derzeit noch 12 % der prämienbegünstigten Forschungsaufwendungen. Für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31. Dezember 2017 beginnen, kommt es zu einer Erhöhung auf 14 %.

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind Unternehmen unabhängig von Branche und Größe, die Ausgaben für eigenbetriebliche Forschung und experimentelle Entwicklung sowie Auftragsforschung tätigen.

Unternehmen bezeichnen sich oft nicht als klassisches Forschungsunternehmen. Sie meinen deshalb, keinen Anspruch auf Forschungsprämie zu haben. Viele lassen hier bares Geld liegen!

Fakt ist jedoch, dass einige, vor allem Produktions- und Technologieunternehmen, Neuentwicklungen, Prototypen und Pilotanlagen schaffen sowie Verfahren und Produkte weiterentwickeln und verbessern. Genau dafür steht ihnen die Forschungsprämie zu.

Was wird gefördert?

Prämienbegünstigt sind etwa folgende Aufwendungen:

  • Löhne und Gehälter für in Forschung und experimenteller Entwicklung Beschäftigte ebenso Honorare aus entsprechenden Werkverträgen
  • unmittelbare Aufwendungen (Ausgaben) und unmittelbare Investitionen (einschließlich der Anschaffung von Grundstücken), soweit sie nachhaltig (d. h. mindestens die halbe Nutzungsdauer, Grundstücke und Gebäude mindestens 10 Jahre) der Forschung und experimenteller Entwicklung dienen
  • Finanzierungsaufwendungen (-ausgaben), soweit sie der Forschung und experimentellen Entwicklung zuzuordnen sind

Gemeinkosten, soweit sie der Forschung und experimentellen Entwicklung zuzuordnen sind (z. B.: Kosten des Lohnbüros, soweit sie auf Forschungspersonal entfallen, anteilige Verwaltungskosten, nicht jedoch Vertriebskosten)

Wie wird gefördert?

Zur Geltendmachung der Forschungsprämie kann jedes Unternehmen nach Ablauf eines Wirtschaftsjahres einen Antrag (Formular E108c) an das zuständige Finanzamt stellen. Der Antrag wird in der Regel gemeinsam mit der Steuererklärung für ein abgelaufenes Wirtschaftsjahr eingereicht. Zusätzlich muss für eigenbetriebliche Forschung über FinanzOnline ein Gutachten der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft beantragt werden. Der Antrag besteht aus der Beschreibung von Projekten oder Schwerpunktthemen. Bei eigenbetrieblicher Forschung gibt es keine Obergrenze für die Bemessungsgrundlage der Förderung.

Die Forschungsprämie kann auch für Auftragsforschung beantragt werden (z. B.: Forschungs- und Entwicklungsauftrag an ein Unternehmen oder eine Universität im In- oder Ausland). Begünstigte Aufwendungen für die Auftragsforschung sind die vom Auftragnehmer in Rechnung gestellten Aufwendungen ohne Umsatzsteuer. Im Gegensatz zur eigenbetrieblichen Forschung ist bei Auftragsforschung kein Gutachten der Forschungsförderungsgesellschaft notwendig, allerdings ist die Höhe der Aufwendungen mit 1 Mio. Euro pro Wirtschaftsjahr begrenzt.

Das Finanzamt stellt fest, ob die eingereichten Aufwendungen für Forschung und Entwicklung (die Bemessungsgrundlage) den rechtlichen Vorgaben entsprechend berechnet sind. Die Forschungsförderungsgesellschaft beurteilt, ob die inhaltlichen Voraussetzungen zur Inanspruchnahme einer Forschungsprämie gegeben sind. Bei Anerkennung durch das Finanzamt wird die Forschungsprämie als Gutschrift auf dem Abgabenkonto gutgeschrieben. Die Prämie ist nicht steuerpflichtig.

Die Forschungsprämie ist eines der attraktivsten Fördermittel für F&E in Österreich. Mit vergleichsweise geringem bürokratischem Aufwand kann es lukriert werden.

Unser Tipp: Nutzen Sie die kostenfreie Beratung der WISTO. Die WISTO unterstützt Sie bei der Beratung und Beantragung des erforderlichen FFG-Gutachtens für die Forschungsprämie: www.wisto.at/de/

Weitere Informationen zur Forschungsprämie finden Sie auch unter

Attraktive Finanzierung - OeKB Auftrags- und Exportinvest

Sie müssen in Ihrem Standort investieren, um einem bestehenden Exportauftrag umsetzen zu können? Um Ihre laufenden Exportgeschäfte auszubauen, planen Sie den Bau einer neuen Halle und die Anschaffung neuer Maschinen?

Dann können Sie über Ihre Raiffeisenbank eine Finanzierung zu attraktiven Konditionen von der Österreichischen Kontrollbank (OeKB) beantragen. Voraussetzung dafür ist entweder ein großer Exportauftrag oder eine Exportquote von mindestens 20 %.

Finanzierbar sind

  • Neu- bzw. Ersatzinvestition im Inland
  • ab einem Investitionsvolumen von € 2 Mio.
  • um Ihre bestehenden Exporttätigkeit abzusichern oder zu erweitern

Mehr Informationen zu diesem Produkt und weiteren Finanzierungsmöglichkeiten der OeKB erhalten Sie bei Ihrem Raiffeisenberater und über folgenden Link: www.oekb.at

Die wichtigsten Fördermöglichkeiten auf einen Blick sowie wertvolle Informationen zu Förderungen finden Sie hier: Raiffeisen Förderfolder

 

Wichtig

 

Bitte beachten Sie, dass Förderanträge vor Projektbeginn gestellt werden müssen. Ihren Antrag sollten Sie also bereits vor der ersten rechtsverbindlichen Bestellung abgeben.

Unser Tipp: Kontaktieren Sie frühzeitig Ihren Berater bei Ihrer Raiffeisenbank. Er erstellt gerne den optimalen Finanzierungs- und Fördermix für Ihr Projekt.